Eisvogelprojekt am Stausee

Eisvögel kann man am Stausee fast immer antreffen.
Steile Abbrüche für Brutröhren sind nicht vorhanden. Deshalb wissen wir nicht ob die Eisvögel hier nur jagen oder auch brüten.

Da Brutröhren auch in mehreren hundert Metern Entfernung unter anderem in Wurzeltellern großer umgestürzter Bäume angelegt sein könnten, ist es Ziel unseres Eisvogelprojekts die Nistmöglichkeiten am Wasser durch künstliche Bruthilfen zu verbessern.

Nachdem wir unser Wissen beim Eisvogelseminar von Harald Dold, Landesfischereiverband, ergänzt und vertieft hatten, suchten wir einen geeigneten Standort aus. Nach Rücksprache mit der Werksleitung des Pumpspeicherwerks Glems, konnten wir an die Verwirklichung gehen.

Die künstliche Brutwand wurde im Vereinsheim soweit vorbereitet, dass sie zerlegt problemlos an den Stausee zu transportieren war. Als Nisthilfe haben wir zwei
Eisvogel- und Uferschwalbenbrutröhren von Schwegler eingebaut.

Anfang Dezember wurde der Aufbau am Stausee eingeplant.
Als die Brutwand und Werkzeug durch den Wald bis zum Ufer getragen war, konnten wir wie vorgesehen an einem Tag die Wand fertig aufstellen.

Nun bleibt abzuwarten ob der Eisvogel in der nächsten Brutsaison unsere künstliche Steilwand als Nistmöglichkeit annimmt.

Ich möchte mich noch bei meinen Helfern Uwe Stiefel, Dietmar Schurr,
David Groß und Michael Schur bedanken.

Mehr Info zum Eisvogel: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisvogel

Wolfgang Weiblen

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